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Psalm 129
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Vers 1

"Sie haben mich bedrängt von Jugend an,"
- so sollst du, Israel, Gott Dank bekunden,
"bedroht, geschunden, seit ich denken kann,
und haben dennoch mich nicht überwunden.Vers 2

Sie haben meinen Rücken ganz zerpflügt,
den Pflug des Krieges über mich gezogen.
Doch hat der HERR, der Gnadenrecht verfügt,
den Strick zerhauen und die Schar verbogen."Vers 3

Und so auch jetzt: Die Bösen müssen fort.
Die Zionshasser sollen alle fliehen.
Sind sie doch Gras, das auf dem Dach verdorrt,
bevor noch jemand kommt, es auszuziehen.Vers 4

Kein Schnitter jauchzt. Hier rührt sich keine Hand,
die aufliest, sammelt und zu Garben bindet.
Kein Segensspruch wie sonst, wenn auf dem Land
ein Wandrer Menschen bei der Ernte findet.Vers 5

"Wir aber, Israel, wir segnen dich.
Im Namen unsres Gottes: Sei behütet!
Der von der Jugend an nie von dir wich,
errette dich, wenn neues Unheil wütet."Psalm 129 appartient à Livre V (Psaume 107–150) du Psautier. Psaume des montées: Porte l'inscription « Cantique des montées ».
Musique : pcorgel.nl