Psalm 14
Vers 1
Die Toren reden klug: Gott ist nicht da!
Sie taugen nichts mit ihrem bösen Treiben,
denn keiner läßt das alte Leben bleiben.
Ihr Gutes war nie gut, wenn man's besah,
ihr Herz nie Ja.
Vers 2
Vom Himmel schaut der HERR in seine Welt:
Wo sind sie, die am eignen Weg verzagen?
Die klug genug sind, um nach Gott zu fragen?
Ist niemand so verständig, daß er hält,
was Gott gefällt?
Vers 3
Gott sucht umsonst, denn es ist niemand gut,
ja alle, alle sind sie abgewichen.
Sie haben ihn aus ihrem Plan gestrichen.
Nicht einer, der als Mensch aus Fleisch und Blut
Das Gute tut.
Vers 4
Will keiner denn begreifen, was geschieht?
Die übeltäter, die nur Unglück bringen,
sie werden satt, da sie mein Volk verschlingen.
Man lobt sich selbst, man singt sein eignes Lied,
und niemand kniet.
Vers 5
Doch Schrecken um und um! Gott hält Gericht.
Er gibt den Armen nicht in ihre Ketten.
Vor ihren Plänen wird er ihn erretten.
Der HERR ist seine starke Zuversicht,
der für ihn ficht.
Vers 6
Ach käme bald aus Zion Hilfe her!
Ach, daß der HERR sein Fremdlingsvolk erlöste!
Komm, sei uns jetzt schon nahe, sprich und tröste!
Jakob jauchzt auf. Israel weint nicht mehr.
Es freut sich sehr.