Psalm 41
Vers 1
Wohl dem, der Trost und Hilf dem Armen gibt,
ihn auch im Elend liebt,
dem ist der HERR in Trübsal und Gefahr,
was er dem Armen war:
Sein Trost, sein Teil. Wer krank ist, siecht dahin,
doch Gott besuchet ihn.
Gott selber will sein Arzt und Helfer sein,
ihn heilen und erfreun.
Vers 2
Ich hör den Feind, der Böses denkt und sagt
und gern sieht, was mich plagt.
Mein Name, ja, ich selbst soll untergehn.
Zeigt Mitleid zwar, doch sein grundfalsches Herz
vermehrt nur meinen Schmerz.
Ja, selbst mein Freund, der zu mir kommt ins Haus,
streut seine Lügen aus.
Vers 3
Du aber, HERR, bleibst treu zu jeder Zeit.
Tu mir Barmherzigkeit
und hilf mir auf, daß ich mir Recht verschaff
und alle Lügen straf.
Ich leb vor dir in Redlichkeit und Treu.
Du stehst mir immer bei
und führest mich, ich folge deinem Licht
bis vor dein Angesicht.
Vers 4
Der HERR ist groß in Majestät und Macht,
ihm werde Lob gebracht.
Lobsinget ihm, dem Gotte Israels,
denn er ist unser Fels.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit erschall
sein Loblied überall!
Und wo man je zu seinem Ruhme sprach,
folg Amen, Amen! Nach.